Welche indische Gewürze sollten in Ihrer Küche nicht fehlen?
Indische Gewürze – was Ihnen in der Küche nicht fehlen durfte
Gesund zu essen muss auch abwechslungsreich sein. Das steht fest. Die Zeit der Globalisierung gibt uns dabei die Chance, aus den Schatzkästen der unterschiedlichen Kulturen zu schöpfen. Indien ist auf keinen Fall zu übersehen. Dabei wird der besondere Charakter der dortigen Kochtradition zum großen Teil auch durch die Gewürze ausgemacht. Sie schaffen den unglaublichen exotischen Geschmack aus, welcher mit keinem anderen zu verwechseln ist.
Indische Kochrezepte mit folgenden Gewürzen
Damit indisches Essen auch indisch schmeckt, braucht man folgende Gewürze
Indische Gewürze und das Klima des Landes
Das Klima im Lande und die natürlichen Gegebenheiten machen die Überschussproduktion von Gewürzen in diesem Lande durchaus möglich. Indische Gewürze finden sich in deren vollen Mannigfaltigkeit sowohl im Alltag als auch in den speziellen Speisen vor. Von welcher anderen Kochkultur kann man denn behaupten, dass sie zu diesem Maße das Potenzial der Gewürze entwickelt hat? Uns fällt eigentlich keine Konkurrenz ein. Kein Wunder also, dass indische Gewürze so weltberühmt sind.
Kardamom, Kümmel, Nelken, Koriander, Safran…
Der Geschmack Indiens
Curry hat die führende Rolle bei den indischen Gewürzen
Fangen wir mit Curry an. Das ist doch der wohl bekannteste Vertreter unter den indischen Gewürzen. Interessant und super spannend ist die Mischung aus pikantem und süßlichem Beigeschmack. Gewonnen wird es von den Blättern eines Baums mit dem gleichen Namen. Seltener frisch und in den meisten Fällen in Form von Pulver kommt das Gewürz vor. Im letzten Fall erhält man es durchs Trocknen. Man hat auch im Rauzustand einige verschiedene Variationen dieses Gewürzes. Mit rotem Curry werden einige bestimmte Spezialitäten zubereitet.
Flüssige Extrakte und Pasta Curry kommen ebenfalls vor.
Curry-Pulver
Indisches Essen kochen
Kardamom für Tee und andere Leckereien
Gehen wir nun zu einem anderen Repräsentanten der indischen Gewürze über. Kardamom wird aus grünen Hülsen der speziellen Art gewonnen. Die Samen, welche darin sind, sind für jede Küche wichtig. Hinzugefügt wird es zu unterschiedlichen Arten von Tee.
Kardamom
Man sorgt für mehr Geschmack beim Reis und Backrezepte. Beim Kardamom handelt es sich um eins der teuersten indischen Gewürze überhaupt.
Kardamom und Nelken
Kümmel
Kümmel wird aus speziellen Gebüschen gewonnen, welche nur in Indien zu Hause sind. Manchmal werden beim Kochen sogar ganze Kümmelblätter gebraucht. Sie haben einen süßlichen, leicht pikanten Geschmack.
Kümmel und Kümmel-Pulver
Kümmelsamen
Koriander
Machen wir unsere Tour durch die indischen Gewürze mit dem Koriander weiter. Wussten Sie, dass es aus einem Gewürz gewonnen wird, das zur Familie der Möhren gehört? Nur die Samen dieses Gewürzes sind aber als Koriander zu bezeichnen. Die Blätter haben einen ganz anderen Gebrauch.
Koriander
Koriander-Samen, frische Korianderblätter und Koriander-Pulver
Safran
Unsere Darstellung der indischen Gewürze werden wir heute mit der Darstellung des Safrans abschließen. Es handelt sich um eine der beliebtesten Delikatessenzutaten der ganzen Welt. Gewonnen wird der Safran durch eine aus Asien stammende Pflanze. Es zeichnet sich durch einen spezifischen, scharfen Geschmack aus. Safran gehört ebenfalls zu den sehr teuren Gewürzen. Das kann man sich durch den Aufwand der Herstellung zum großen Teil erklären. 110 000 bis 165 000 Blüten sind notwendig, damit man ein Kilo herstellt. Also könnten Sie sich nun die manchmal kosmischen Preise von 1600 Euro pro Kilo erklären?
In Indien benutzt man Safran hauptsächlich für Süßigkeiten
Traditionelle Indische Gewürze – Kardamom, Nelke, Koriander, Zimt und Kümmel
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Indische Gewürze in der europäischen Küche