Saftfasten – die clevere Methode zu Detox per Saftkur
Nach den üppigen Schlemmereien an den Feiertagen rund um Weihnachten und Neujahr denken viele Leute an leichte Nahrung und Entgiftung des Körpers. Für die Detox-Fans haben wir heute eine besonders gute Idee – Saftfasten! Es ist noch als Saftkur bekannt und stellt eine mildere Form des Heilfastens dar. Dabei verzichtet man auf feste Nahrung und trinkt einige Gläser frisch gepressten Gemüse- oder Fruchtsaft am Tag. Da die Säfte aber keine Durstlöscher sind, muss man unbedingt auch viel Wasser und ungesüßten Tee trinken. Während der Saftkur trinkt man lieber keinen Kaffee und verzichtet ganz auf Alkohol. Das ist keine Diät! Das eigentliche Ziel des Saftfastens ist nicht, unbedingt einige Kilos abzunehmen, sondern den Körper zu entgiften! Das ist eher eine clevere Methode zu Detox und neuer Vitalität. Was genau das Saftfasten ist, wie lange kann es dauern und für wen ist es geeignet, wollen wir weiter unten in diesem Beitrag erläutern.
Saftfasten soll zu Detox führen und Ihnen ein neues fröhlicheres Lebensgefühl verleihen!
Kaltgepresste und selbstgemachte Säfte können feste Nahrung gut ersetzen!
Das Wichtigste über Saftfasten auf einen Blick
Die Saftkur kann man als eine Pause von fettem und kalorienreichem Essen betrachten. Das soll eine Zeit der Ruhe sein, in der man seine Essgewohnheiten überdenkt. Lassen Sie sich davon leiten, dass jeder von uns selbst für seinen Gesundheitszustand verantwortlich ist. Beim Trinken von frischen Säften, viel Wasser und Kräutertee versorgen Sie den Körper mit nötigen Vitaminen und Mineralien, verzichten aber auf viele andere. Deshalb ist es nicht empfehlenswert, dass man die Saftkur länger als 3 Tage macht. Falls Sie ein Einsteiger in Saftfasten sind, versuchen Sie es zuerst nur mit einem Tag ohne feste Nahrung. So schadet es nicht und Sie können selber entscheiden, ob diese Methode gut für Sie ist oder nicht. Eine längere Zeit, zum Beispiel eine Woche, ist nur für Menschen mit Erfahrung geeignet. Länger als drei Wochen am Stück soll man jedoch keine Saftkur machen, denn dann ist die Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen nicht garantiert.
Die empfohlene Dauer einer Saftkur ist 1 bis 3 Tage.
Beim Saftfasten muss man täglich mehrere Gläser Obst- und Gemüsesaft zu sich nehmen.
Extra Tipps: Wenn Sie nicht ganz auf Kaffee verzichten können, dann erlauben Sie sich täglich eine Tasse schwarzen Kaffee, aber ohne Milch und Zucker. Alkohol ist jedoch tabu während der Saftkur!
Beim Saftfasten müssen Sie sich täglich bewegen, denn das kurbelt den Stoffwechsel an. Intensives Training ist nicht notwendig. Gönnen Sie sich mehr Ruhe im Alltag und vermeiden Sie Stress im Job und im privaten Leben.
Gurkensaft oder Kaffee-Shake mit Milch und Kernen? Sie entscheiden!
Eine Vielfalt an Gemüse- und Fruchtsäften steht Ihnen zur Auswahl!
Der entgiftende Effekt beim Saftfasten
Der Saftkur wird ein entgiftender Effekt zugeschrieben. Es ist wohl bekannt, dass Obst und Gemüse viele gesunde Nährstoffe enthalten, die einen positiven Effekt auf unseren Körper haben. Beispielsweise enthalten sie Phenole, d.h. antioxidative Wirkstoffe. Diese fangen die sogenannten freien Radikale ein, die sich eventuell in großer Menge im Körper ansammeln und uns krank machen können. Deshalb ist Detox ab und zu lebensnotwendig. Darüber hinaus können frische Obst- und Gemüsesäfte unsere Herzgesundheit verbessern. Generell senken sie den Blutdruck und reduzieren die Blutfettwerte.
Wie wir es oben schon erwähnt haben, die Saftkur ist im Prinzip keine Diät. Es ist jedoch möglich, dabei einige Pfunde zu verlieren. Wenn Sie tagsüber nur frische Säfte, Wasser und ungesüßten Tee trinken, nehmen Sie nicht viele Kalorien zu sich. Man rechnet grundsätzlich mit ca. 300 bis 750 Kilokalorien pro Tag. Jedoch hängen diese Zahlen von der Zusammensetzung der Säfte und von der Dauer der Saftkur ab.
Wenig Kalorien, aber guter Detox-Effekt!
Frisch gepresste Säfte sind eine Flüssignahrung!
Welche Säfte eignen sich fürs Saftfasten?
Das Grundprinzip der Saftkur sieht vor, dass man täglich ca. eineinhalb Liter Obst- und Gemüsesäfte zu sich nimmt. Verteilen Sie diese Menge über den ganzen Tag und trinken Sie noch 2 bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee. Wählen Sie die Säfte, die Ihnen gut schmecken. Empfehlenswert sind Mischungen von Obst und Gemüse, bei denen der Gemüseanteil höher ist. Obst enthält Fruchtzucker, aber beim Saftfasten soll man diesen jedoch beschränken und niedrig halten. Gut für das Saftfasten eignen sich Gurkensaft mit Sellerie, Ingwer, Zitrone und Spinat, Rote-Bete-Saft, Apfelsäfte mit Ananas, Zitrone und Minze oder Saft aus verschiedenen Beeren. Sie alle schmecken gut und haben ein gutes Aroma.
Gurkensaft ist die beliebte Flüssignahrung bei jeder Saftkur
Beonders wenn man ihn mit Zitrone und Spinat kombiniert
Aus der Mischung Gurken und grüne Äpfel entsteht ein gesundes Getränk.
Karottensaft mit Zitrone – eine gute Kombination!
Hat das Saftfasten Risiken oder negative Nebenwirkungen?
Saftfasten ist nur für gesunde Menschen geeignet. Wenn Sie an Herzkrankheit, Essstörungen oder Diabetes leiden, sollten Sie lieber keine Saftkur machen. Bei Beschwerden während des Saftfastens sollte man sofort mit einem Arzt sprechen und die Saftkur lieber unterbrechen. Menschen mit empfindlichem Magen oder mit Fruktose-Unverträglichkeit könnten Durchfall bekommen. Im Prinzip könnte jeder in den ersten Tagen des Saftfastens Kopfschmerzen haben und sich müde fühlen. Das ist auf die Umstellung des Stoffwechsels zurückzuführen. Seien Sie also vorgewarnt, das Saftfasten ist nicht jedermanns Sache!
Wenn Sie Beschwerden haben, müssen Sie die Saftkur unterbrechen!
Das ist gut für alle gesunden Menschen!
Das Saftfasten soll keine Qual sein, sondern Spaß machen …
… und Ihr Wohlbefinden steigern!
Sind Sie nun ein neuer Fan der Saftkur?
















