Rosmarinöl – Wirkung, Anwendung und Rezept

Augustine Schatzenberger / Januar 21 2020

Der Rosmarin (lat.: Rosmarinus officinalis) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist seit langer Zeit auch hierzulande ein beliebtes Gewürz und eine wirkungsvolle Heilpflanze zugleich. Er beinhaltet wertvolle ätherische Öle und andere gesunde Substanzen, die zahlreiche positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Welche diese sind und wie man die bemerkenswerte Pflanze praktisch anwenden kann, erfahren Sie weiter unten. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie selber Rosmarinöl zubereiten können.

Rosmarinöl und frische Zweige sorgen für extra mediterranes Flair zu Hause

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Welche positiven Wirkungen hat Rosmarinöl ?

Das Öl trägt logischerweise die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze selbst, die so gesund und heilend für Körper und Geist sind. Die wichtigsten davon sind: ätherische Öle, wie Campher, Borneol, Termineol, Bornylacetat, Carnosol, Thymol, Ester, Pinen, Linalool sowie auch Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine und Bitterstoffe. Viele dieser Inhaltsstoffe sind sogar noch nicht ausreichend erforscht. Kein Wunder, dass Rosmarin so viele heilende Wirkungen für unseren Organismus hat.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass dieser gut für die Verdauung ist und bei vielen Magen-Darm-Beschwerden hilft. Außerdem wirkt Rosmarin Stimmung aufhellend und ist bei leichten und mittelschweren Depressionen und Angstzuständen als Begleittherapie sehr zu empfehlen. Gleichzeitig wirkt sich das gute Kraut sehr positiv aufs Nervensystem und verbessert den Schlaf. Gedächtnis und Konzentration profitieren ebenso reichlich davon.

Glatte und reine Haut mit Rosmarinöl

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Grundsätzlich stärkt Rosmarin das Immunsystem, weil er eine ausgesprochen gute antibakterielle und antivirale Wirkung aufweist. Das macht ihn zu einem geeigneten Heilmittel bei Erkältungen und Infektionen sowie auch bei Akne und Ekzemen. Selbst die lästige Zellulitis wird bei regelmäßiger Massage mit Rosmarinöl positiv beeinflusst. Nicht nur die Haut freut sich über die wohltuende Wirkung von Rosmarin, sondern auch unsere Haare. Durch eine Rosmarinöl-Kur werden diese viel glänzender und strapazierfähiger als sonst.

Rosmarinöl wirkt wie Balsam für die Haare

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Neben den oben genannten Schönheitseffekten lindert Rosmarinöl auch unangenehme Muskelverspannungen und rheumatische Schmerzen und kurbelt den Blutkreislauf an. Dadurch wird dann die Durchblutung verbessert und Hände und Füße werden schön warm. Eine tolle zusätzliche Wirkung von Rosmarin als frisches Kraut, Räuchermaterial oder Öl ist, dass die Pflanze die meisten Insekten in kürzester Zeit vertreibt und Sie haben Ihre Ruhe auf dem Balkon oder im Garten.

Die üblichen Anwendungsweisen vom Rosmarinöl

Wie auch bei anderen Ölen besteht hier ein Hauptunterschied zwischen dem naturreinen, ätherischen Rosmarinöl und seiner Variante als Duftöl. So darf man zum Beispiel das zweite Öl auf keinen Fall auf die Haut oder auch generell als Heilmittel anwenden. Es eignet sich höchstens für die Duftlampe. Am besten benutzt man aber auch da ein naturreines Produkt. Hochwertige ätherische Öle können Sie ohne Probleme an sich lassen. Wichtig ist nur, diese sollten Sie auf jeden Fall mit einem Basisöl wie Mandel- oder Jojobaöl verdünnen. Denn reines Rosmarinöl direkt auf der Haut könnte bei manchen Leuten allergische Reaktionen verursachen. Die häufigste Anwendungsweise ist das Verreiben von etwas verdünntem Öl auf die betroffene Stelle, zum Beispiel auf die Schläfen, wenn es sich um Migräne oder Kopfschmerzen handelt oder auf die verspannten Muskeln am Arm oder Bein.

Setzen Sie ausschließlich auf Bio-Qualität

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Ihr eigenes Rosmarinöl selber machen

Natürlich wäre es optimal, sich ein hochwertiges Rosmarinöl in Bio-Qualität zu besorgen, denn dieses ist auch in der Regel destilliert und somit auch reiner und langlebiger. Sie können sich aber auch ein wohltuendes Rosmarinöl selber zubereiten. Das klappt mit einem Basisöl, wie zum Beispiel Olivenöl. So eignet sich dann Ihr selbstgemachtes Öl auch bestens zu vielen kulinarischen Zwecken. Sie können damit Salate, Antipasti und Suppen verfeinern oder als tolles Geschenk aus der Küche benutzen. Im Folgenden finden Sie das einfache Rezept für Ihr Rosmarinöl.

Sie brauchen:

  • frische Rosmarinzweige aus Bio Qualität, etwas zerkleinert
  • ausreichend Basisöl – Olivenöl Extra Vergine
  • ein leeres, sauberes Schraubglas

Frische Rosmarinzweige sind für Ihr selbstgemachtes Öl perfekt

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Die Zubereitung:

Nichts ist einfacher als das. Die frischen Rosmarinzweige in gleich große Stücke schneiden, diese abwaschen und trocken tupfen. Die Zweige ins Glas geben und mit dem Basisöl bis zum Glasrand übergießen. Dicht abschließen. Etwa 3 Wochen lang an einem kühlen, dunklen Ort stehen lassen. Danach ist Ihr Rosmarinöl zum Gebrauch eigentlich schon absolut fertig. Sie können die Zweige herausnehmen und das Öl filtern. Wenn Sie es dekorativ mögen, können Sie auch einen kleinen Zweig darin lassen. Fertig!

Bügelgläser eigenen sich ebenso sehr gut dazu

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Selbstgemachtes Rosmarinöl als kleines, gesundes Mitbringsel

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Auch getrocknet duftet Rosmarin hervorragend

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Genießen Sie diesen echten Schatz der Natur!

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