Aus dem Kräuterlexikon- 10 Heilpflanzen, die Nerven stärken

Angela Mercati / Februar 15 2021

Das moderne Leben sorgt dafür, dass unser Nervensystem regelmäßig und ungerecht belastet wird.  Viele Lebensereignisse bedeuten für unseren Körper und für unser Nervensystem einen puren Stress. Die Leistungen, die wir täglich erbringen, erschöpfen uns langsam. Die momentane Unsicherheit, wie unsere Zukunft aussehen wird, macht es auch nicht einfacher. Und damit alles nicht so hoffnungslos und traurig wird, möchten wir heute einige Tipps und Tricks zur Besserung der Lebensqualität verraten. Wir möchten nämlich im Kräuterlexikon Heilpflanzen nachschlagen, die unsere Nerven stärken. Denn wenn der Mensch ein starkes Nervensystem hat, kann wirklich nichts schief laufen. Die Ernährung und der ausreichende Schlaf tragen auch zum Ausgleich und starken Nerven bei. Wir empfehlen gleich, Körper- und Atemübungen zu machen, besonders, wenn man jetzt viel zu lange zu Hause eingeschlossen ist.

Was sagt das Kräuterlexikon? Welche Heilpflanzen stärken die Nerven?

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Heilpflanzen für die Nerven- was sagt das Kräuterlexikon?

Der Stress kann auf vielen Wegen zum Ausdruck kommen und alle diese sind unangenehm. Ob als Kopfschmerzen, Antriebsschwäche, Schlafstörungen oder sogar durch Migräne, können die chronische Müdigkeit und der Stress einen ganz schön verrück machen. Anbei möchten wir 10 Heilkräuter aufzählen und auch kurz beschreiben, die Ihnen im Fall der Fälle erste Hilfe leisten könnten. In einem der früheren Artikeln haben wir uns genau mit dem Verfahren der Suds Herstellung befasst.

Viele Heilpflanzen, die wir kennen, beruhigen dezent und stärken zugleich 

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Kräuteraufgüsse können viele Beschwerden lindern und die Nerven beruhigen 

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Wirkungsvoll und effektiv kann die Anwendung von ätherischen Ölen sein 

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Noch mehr aus dem Kräuterlexikon: Mutterkraut kann Schmerzen lindern und die Psyche entspannen

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Mutterkraut: Achtung! Nicht mit Kamille verwechseln!

In der Volksmedizin benutzt man dieses Kraut hauptsächlich bei Frauenleiden und ganz besonders bei Fiebersenkung. Eine Beschreibung des Krauts aus dem 17 Jahrhundert besagt, dass die Heilpflanze ein gutes Mittel gegen jegliche Leiden des Hauptes ist. In der konventionellen Medizin erweist sich das Mutterkraut auch als ein sehr verlässliches Schmerzmittel und wird häufig gegen Migräne, Gelenkschmerzen oder Schlafstörungen in Form von Kapseln verschrieben.

Die wirkungsvolle Kraft der Pflanzen kann man in empfohlenen Dosen als Fertigkapseln erhalten 

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Borretsch

Kräuterkundler haben viel an dieser Pflanze herumgeforscht. Im Allgemeinen beschreibt man das Wildkraut als ein sicheres Mittel, womit man Kummer vertreiben kann und einen froh und lustig macht.  Ein einfacher Aufguss reguliert die Verdauung und kann Fieber senken.

Es ist immer zu empfehlen auf den Ratschlag eines Heilpraktikers oder Arzt zu hören

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Denn „allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“

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Hafer

Gleich nach dem Dinkel ist der Hafer ein sehr wertvolles Nahrungsmittel. Ein einfacher Aufguss kann Halsschmerzen und den tiefsitzenden Husten lindern. Bei Stress, Unruhe und Angstzuständen kann der Aufguss von Hafer (Mehl oder Flocken) die Nerven stärken. Achtung!  Bei Glutenunverträglichkeit ist Hafer als Heilmittel nicht zu empfehlen!

Ein Frühstück mit Haferflocken kann nur zum besten Start in den Tag werden 

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Frische Früchte und eingeweichte Nüsse ergänzen perfekt die Haferflocken

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Frische Kräuteraufgüsse und Öle begleiten Sie auf Ihrem Weg zur Besserung 

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Die Melisse war immer ein sehr gesundes Kraut

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Zitronenmelisse

Die Zitronenmelisse gilt im Allgemeinen als nervenberuhigend, aber auch als reinigend. Ein einfacher Kräuteraufguss kann die Verdauung in Ordnung bringen und die durch Verstopfung bedingte Kopfschmerzen rasch verschwinden lassen.

Die Minze darf von Schwangeren und stillenden Müttern nur sehr gering benutzt werden 

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Pfefferminzen

Ein einfacher Aufguss wirkt ähnlich wie der aus der Zitronenmelisse. Die Pflanze beruhigt und entstopft und befreit den Körper. Somit vertreibt die Pfefferminze Bedrücktheit und Kopfschmerzen.

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Ab und zu die Seele baumeln lassen, tut immer der gesamten Verfassung gut 

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Johanniskraut

Ein schwacher Aufguss aus Johanniskraut hilft garantiert gegen Depression und Schwermut. Man sagt, dass das Kraut die Gedanken aufhellt und somit die Nerven schont.

Mit Johanniskraut vertreibt man Kummer und Depressionen 

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Frisch aufgebrühte Kräutertees kann man immer zwischendurch trinken und von deren Wirkung profitieren

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Kamille

Ein Aufguss aus Kamille hilft bei Unruhe, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. An erster Stelle fördert die Kamille die Produktion der Verdauungssäfte, wodurch eine Besserung des allgemeinen Zustands zu beobachten ist.

Die Kamille gleicht auf ihre sanfte Arte und Weise aus und hinterlässt ihre duftende Note 

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Das Kraut der Treue, wie man im Kräuterlexikon nachlesen kann, schmeckt hervorragend und hilft bei Migräne

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Rosmarin

Ein einfacher Aufguss der Blätter hilft bei Kopfschmerzen, reguliert die Verdauung und minimiert Blähungen. Rosmarin empfiehlt man als Massage bei Durchblutungsstörungen, die auch zu schlimmen Kopfschmerzen führen können.

Mit Rosmarin kann man die Durchblutung anregen und eine aromatische Massage genießen 

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Baldrian

Der Baldrian ist ein sehr bekanntes Kraut. Er war im Mittelalter als “ Allheilkraut“ bekannt. Wenn man das Kraut richtig dosiert, kann es bei sehr schlimmen Schwermutfällen oder sogar bei hysterischen Leiden helfen. Man verwendet den Baldrian oft bei Schlafstörungen, nervösen Spannungen oder zur Senkung des Blutdrucks. Der Dauergebrauch kann aber Kopfschmerzen verursachen.

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Lavendel

Dank der guten Eigenschaften des Lavendel Öls, das in den Blüten der Pflanze enthalten ist, kann der Lavendel bei Unruhe sehr hilfreich sein. Die Wirkung des Öls ist entspannend und führt zur schnellen Besserung bei Migräne, Kopfschmerzen, Stress oder PMS.

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Was soll man noch über die beruhigenden Heilpflanzen wissen?

Die Heilpflanzen, die beruhigen und somit die Nerven schonen und stärken, sind echte Arzneimittel. In vielen Fällen findet man sie in der Apotheke in Form von Fertigkapseln, bei denen die Dosierung und die Einnahme durch einen Arzt oder Heilpraktiker verschrieben sind. Greift man aber trotzdem zu den Heilpflanzen, darf man auf keinen Fall die empfohlenen und angegebenen Mengen überschreiten. Man soll mit schwachen Aufgüssen beginnen, von denen man höchstens drei am Tag trinkt. Körper und Psyche beobachten und jede Veränderung bewusst wahrnehmen.

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Viele Pflanzen sehen harmlos aus, können aber unangenehme Nebenwirkungen verursachen. Die in den Pflanzen enthaltenen ätherischen Öle  können zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Durchfälle führen und werden nicht für Kleinkinder, stillende Mütter oder Schwangere empfohlen. Eins soll noch zum Schluss gesagt werden: weder Nahrungsmittel noch Kräuter können dauerhaft etwas bewirken, ohne das man seinen Lebensstil ändert. Das aufgetretene Problem ist ein guter Grund zu überlegen, was im Alltag nicht stimmt und wodurch es verändert werden kann. Spannung und Stress in Maßen sind gesund, aber wenn die Belastung zu hoch und systematisch  wird, geraten dann viele der Körpersysteme aus dem Gleichgewicht heraus.

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