Non Bathing – Darum tut der neue Hygiene-Trend Haut und Natur gut!

Augustine Schatzenberger / August 17 2022

Tägliches Duschen ist überbewertet? Bei dieser Aussage spalten sich häufig die Geister. Und vor allem im Sommer ist das selbstverständlich, denn man schwitzt viel mehr und die Luft fühlt sich auch nicht so frisch an. Dann wünscht man sich mindestens einmal täglich eine erfrischende Dusche. Ausgerechnet dann und vor allem jetzt bei den steigenden Wasser- und Energiepreisen und langen Dürreperioden auch hier in Deutschland wird es aber einem noch klarer: Man muss Wasser und Energie richtig sparen! So kam man eigentlich auch auf die Idee von „Non Bathing“. Worauf kommt es bei diesem neuen Trend an und wie dieser Umwelt, Haut und Geldbeutel gut tut, erfahren Sie wie immer heute bei uns, wenn Sie dran bleiben.

Wasser sparen gehört schon zu den wichtigsten Prioritäten von uns allen

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Was steckt hinter dem neuen Hygienetrend: „Non Bathing“?

Als echte Vorreiter vom Non Bathing (zu Deutsch: Nicht-Baden) gelten einige der bekanntesten Hollywood-Stars, wie zum Beispiel Jennifer Aniston, Julia Roberts und Charlize Theron sowie auch Kristen Bell, Brad Pitt und Jake Gyllenhaal. Sie alle schwören darauf, mit viel weniger Duschen auszukommen. Und zwar, sie nehmen eine Dusche nicht öfter als einmal pro Woche. Als wichtigster Beweggrund dafür gilt für die meisten von ihnen der Umweltschutz. Indem man auf diese Weise richtig Wasser sparen kann, schont man diese so kostbare Ressource und hat dabei ein besseres Gewissen. Angeblich auch eine gesündere und schönere Haut! Woran soll das liegen?

Die Haut hat auch ihre eigene Kraft, sich selbst zu reinigen

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Laut zahlreichen Dermatologen sowie neueren Studien wirkt sich zu viel Duschen nicht so vorteilhaft auf die Haut aus. Das gilt vor allem für Menschen, die zu trockene Haut oder manche Hauterkrankungen wie Neurodermitis haben. Denn langes Duschen und Reinigen trocknen noch mehr die Haut aus und zerstören ihre natürliche Schutzbarriere, was noch Mikrobiom der Haut genannt wird. Das ist eine spezifische und vielfältige Zusammensetzung von gesunden Bakterien, die die Haut schützt. Außerdem befinden sich auf der menschlichen Haut noch natürliche Öle (Tenside), die in gewissen Mengen ganz wichtig für die Hautgesundheit sind.

Wenn Sie zu trockener Haut neigen, erweist sich eine natürliche Körperlotion als unersetzlich

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Wie oft ist es gesund zu duschen?

Prinzipiell wird es von vielen Hautärzten empfohlen, nicht öfter als 2-3 Mal die Woche zu duschen. Das hängt natürlich aber auch vom eigenen Hauttyp sowie anderen spezifischen Bedingungen ab. Selbstverständlich braucht man schon eine Dusche nach einem Workout oder wenn man den ganzen Tag draußen gearbeitet und sichtbar verschmutzte Haut hat. Auch Sonnencreme sollte man schon vom Körper am gleichen Tag lieber abwaschen.

Im Normalfall braucht man aber sich nicht jeden Tag zu duschen, sondern eher nur empfindliche und spezielle Körperstellen abwaschen oder mit einem feuchten Waschlappen abwischen. Das sind vor allem der Intimbereich, die Achseln und die Füße. Gesicht und Hände sind ebenso täglich zu waschen. Während das Gesicht bei normalem und gesundem Hautbild nicht unbedingt mit Seife und Co. gewaschen werden soll, brauchen Hände schon etwas mehr an Desinfizieren, und zwar nicht nur angesichts der Coronavirus-Pandemie, sondern auch generell.

Duschen muss nicht jeden Tag sein!

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Für wen ist Non Bathing weniger oder gar nicht geeignet?

Natürlich gilt nicht alles immer für alle. Und das trifft auch hier beim Nicht-Baden-Trend absolut zu. Denn manchmal könnte das seltene Duschen sogar unvorteilhaft für die Haut sein. Für Menschen mit extrem fettiger Haut ist Non Bathing zum Beispiel nicht zu empfehlen. Durch die überschüssigen Talg und Öl, die sich auf der Haut bilden, können sich die Hautporen verstopfen. Das kann wiederum zu Pickeln und Ekzemen führen. Kleinkinder im Krabbelalter sollte man ebenso täglich duschen oder baden, denn diese sind viel mehr Schmutz und Bazillen ausgesetzt.

Wenn Sie auch jemand sind, der prinzipiell oder infolge klimatischen Bedingungen viel schwitzt, können Sie vom Non Bathing eher keinen Gebrauch machen. Also, Trend hin oder her Sie sollten auch gleichzeitig auf Ihre ganz spezifischen Bedürfnisse hören.

Hochwertige Sparduschköpfe sind dabei eine perfekte Alternative zu Non Bathing fürs Wasser-Sparen

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Seien Sie achtsam und verantwortungsvoll und nehmen Sie das Beste von diesem neuen Non Bathing Trend für sich, der Haut und Natur zuliebe! Wenn Sie bedenken, dass Sie bei einer 10-minutigen Dusche ca. 120 Liter Wasser verbrauchen, können Sie das entsprechende Sparpotential richtig einschätzen.

Entlasten Sie die Umwelt und seien Sie nicht gleichgültig für die Zukunft!

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Quellen: 

T-Online

Fitforfun.de

 

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