Die Wohnung kindersicher machen – Baby- und Kinderzimmer einrichten

Mareike Brenner / Oktober 21 2014

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 Wie können Sie Ihre Wohnung kindersicher machen

 

Wer mit Kindern im Haus lebt, sollte bei der Einrichtung besonders auf deren Sicherheit achten. Hierbei sollte vor allem das Alter und der Entwicklungsstand der Kinder herangezogen werden, um zu entscheiden, welche Sicherungen dringend nötig sind. Wir möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick über mögliche Gefahrenquellen im Baby- und Kleinkindalter geben.

Ein Neugeborenes ist zwar noch nicht so mobil, wie ein krabbelndes Baby, trotzdem sollte man vor allem eines beachten: Gerade die Wickelkommode ist ein häufiger Ort von Unfällen. Oft wird die Bewegungsfähigkeit der Kleinen unterschätzt und Säuglinge stürzen in einem unbeobachteten Moment von der Wickelkommode. Lassen sie Ihren Nachwuchs während des Wickelns daher niemals aus den Augen, achten Sie darauf, dass die Wickelkommode über ausreichend hohe Seitenschutzränder und Standsicherheit verfügt.

Sicher und geborgen zu Hause

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Sobald die Kleinen beginnen ihre Umgebung auf eigene Faust zu entdecken, gilt es einiges an Gefahrenquellen zu beseitigen:

  • Steckdosen sollten mit Sicherungen ausgestattet werden. Hier gibt es verschiedene Varianten – zum Schrauben, Kleben oder Stecken. In neueren Steckdosen ist der Schutz oft bereits in die Steckdose integriert. Informieren Sie sich am Besten im Fachhandel.

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  • Schubladen und Türen sollten mit Sicherheitssperren gesichert werden, um ein Einklemmen der Finger zu vermeiden.

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  • Gefährliche Gegenstände wie Messer, Medikamente oder Reinigungsmittel gehören in abgeschlossene oder unerreichbare Schränke.
  • Der Herd sollte mit einem Herdschutzgitter und einem Backofenschutz versehen werden, um Verbrennungen zu vermeiden
  • Spitze Ecken und Kanten, gerade auf Kopfhöhe, können mit einem passenden Eckenschutz entschärft werden.
  • Elektrische Geräte, wie zum Beispiel der Wasserkocher, sollten so platziert werden, dass Kinder nicht an den Kabeln ziehen können und diese auch nicht selbstständig bedienen können.
  • Der Fernseher sollte kippsicher stehen, gerade die neueren Flachbildfernseher sind sehr leicht und können schnell umgerissen werden.
  • Fenster können mit abschließbaren Fenstergriffen gesichert werden. Achten Sie auch darauf, dass keine Gegenstände unter den Fenstern stehen, die zum Klettern animieren.
  • Treppen können gut mit Treppengittern gesichert werden, um so Stürze zu verhindern.
  • Einige der gängigen Zimmerpflanzen sind giftig und sollten entsorgt werden. Macht Ihr Kind sich an der Blumenerde zu schaffen, gibt es Schutzgitter, die über den Blumentopf gelegt werden können.

Eine gesicherte Wohnung entbindet niemanden von der Aufsichtspflicht, sorgt aber dafür, dass sie Ihren Sprössling die Umgebung deutlich entspannter erkunden lassen können, ein Zugewinn an Freiheit für sie Beide.

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Für weitere Informationen rund um die Kindersicherheit empfiehlt sich der Ratgeber „Sicher und geborgen – Wie sie Ihre Wohnung sinnvoll für Ihren Nachwuchs gestalten“ von casando.de. Neben der Sicherheit im Haus, erfahren Sie hier auch, wie Sie Ihren Garten kindersicher machen können und wie Sie ein Baby- und Kinderzimmer sinnvoll und vorausschauend einrichten können.

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