Passende Tinte & Toner für den eigenen Drucker

Mareike Brenner / November 14 2019

Ist erst einmal geplant, einen neuen Drucker anzuschaffen, dürfen Tinte und/oder Tonerkartuschen nicht fehlen. Doch das Angebot ist riesig. Es ist wichtig, einen genauen Überblick über das Angebot zu haben, denn mit der richtigen Auswahl können die Druckkosten enorm beeinflusst werden. Oft sind die Anschaffungskosten des Druckers zwar niedrig, aber die Folgekosten können enorm hoch sein. Nicht jede Patrone passt in jeden Drucker. Einige Tinten haben ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als andere. Der Überblick ist schon die halbe Miete.

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Tinte und Toner – der Unterschied

Generell kann man sagen, dass Tinten für Tintenstrahldrucker und Toner für Laserdrucker verwendet werden. Der große Unterschied ist die Konsistenz. Toner bestehen aus Pulver, wobei Tinte eine Flüssigkeit ist. Beim Tintenstrahldrucker wird die Tintenpatrone in den Druckkopf eingesetzt. Die flüssige Tinte wird in einem luftdichten Behälter im Inneren aufbewahrt. Während des Druckvorgangs bewegt sich der Druckkopf vor und zurück über die Seite. Kleine Tintendrüsen übertragen dabei die Tinte auf das Blatt, was schließlich das fertige Bild ergibt. Wie ergiebig eine TIntenpatrone ist, kommt auf die Patrone selbst an. Die Patronen werden von der internationalen Organisation für Normung (ISO) getestet. Diese Organisation führt genaue Tests durch, um die Ergiebigkeit nochmals zu spezifizieren. Die Ergiebigkeit gibt an, wie viele ausgedruckte Seiten eine Patrone schafft. Sehr praktisch ist übrigens auch, dass Druckerpatronen heutzutage fast alle mit einem Chip ausgestattet sind und so zum Beispiel anzeigen können, wann der Füllstand der Patrone abnimmt.

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Der Toner

Bei der Tonerkartusche handelt es sich um eine Kassette, die mit einer elektrisch geladenen Rolle ausgestattet ist. Mit Hilfe dieser wird trockenes Tonerpulver auf das Papier gezogen. Diese Ladung fixiert die Tonerpartikel und so können Texte und Bilder entstehen. Die Erhitzung des Toners erfolgt über eine Heizwalze. So werden die Partikel in das Bild eingebrannt. Auf diese Weise können auch die einzelnen Teilchen präzise auf das Papier gebracht werden. Ein dauerhafter Halt ist dadurch ebenfalls garantiert. Tonerkartuschen unterliegen übrigens gleichermaßen umfangreichen Tests. Auch hier gilt: Je mehr Seiten die Kartusche ausdrucken kann, desto höher ist ihre Ergiebigkeit.

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Toner oder Tinte – was passt am besten?

Um zu entscheiden, ob es Tinte oder Toner sein soll, heißt es zunächst abzuwägen, in welchem Umfang gedruckt werden soll. Außerdem ist es sinnvoll, einige Vorteile und Nachteile klarzustellen. Der Toner selbst ist beispielsweise der Tinte in der Geschwindigkeit überlegen. Bei Tintenstrahldruckern sind die Anschaffungskosten geringer als bei Laserdruckern. Jedoch können schnell hohe Folgekosten entstehen, da die Patronen mitunter sehr preisintensiv sind. Tintenstrahldrucker zeichnen sich zwar durch einen sehr präzisen Druck aus, verwischen aber leicht bei Feuchtigkeit. Im Bezug auf die Haltbarkeit ist der Toner der Patrone überlegen, da Patronen sehr leicht eintrocknen können. Besitzer von Tintenstrahldruckern müssen so öfter mal eine Testseite ausdrucken, um die Patrone in Bewegung zu halten. Es gilt also, das eigene Druckverhalten zu untersuchen und dann die bestmögliche Auswahl für den Bedarf zu treffen.

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