Babykleidung richtig auswählen und waschen: wichtige Infos und Tipps!

Augustine Schatzenberger / April 06 2021

Schon nach den ersten Atemzügen braucht ein Baby viel Liebe und Geborgenheit sowie auch bedingungslose Sorgfalt. Sanfte Hautpflege, weiche Textilien und bequeme Babykleidung sind ein ganz wichtiger Teil des Wohlergehens eines so delikaten Wesens. Wir konzentrieren uns heute deswegen ganz konkret darauf, was man bei der Wahl an Babykleidern beachten sollte und wie diese richtig zu waschen sind.

Worauf kommt es bei Babykleidung an?

Babykleider und -zubehör findet man heutzutage in Hülle und Fülle, und zwar nicht nur in den Läden vor Ort, sondern vor allem auch online. Viele Eltern werden von den zahlreichen, niedlichen Modellen und Designs so angetan, dass Sie oft in einen richtigen Kaufrausch geraten. Dabei vergisst man oft, dass bei Babykleidung an erster Stelle um Bequemlichkeit, Funktionalität und Gesundheit geht.

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Schadstofffreie Textilien aus natürlichen Materialien

So sollte man beim Kauf erstmal ausschließlich auf Naturmaterialien setzen. Wenn es sich um Strampler, Babybodys oder andere Kleidungsstücke handelt, die unmittelbar in Berührung mit der zarten Babyhaut kommen, ist Baumwolle unschlagbar. Diese sollte am besten ungebleicht und gekämmt sowie auch in Bio-Qualität sein. Denn nur so können Sie es sich ziemlich sicher sein, dass keine Schadstoffe aus Pestiziden oder chemischen Düngemitteln Ihren Sprössling gefährden. Achten Sie unbedingt auf Öko-Tex 100 und GOTS-zertifizierte Babykleidung. Dadurch bekommen Sie noch mehr Sicherheit, dass es um schadstofffreie Textilien geht.

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Optimaler Tragekomfort

Vor allem in den ersten Monaten liegt und schläft Ihr Baby die meiste Zeit. Seine Haut ist besonders empfindlich und noch sehr dünn. Da fühlt sich jedes Kratzen oder Piksen um ein Vielfaches stärker. Weiche Stoffe, optimale Passform und maximaler Tragekomfort sind für Babykleider von daher ein absolutes Muss. Vermeiden Sie Kleidungsstücke, die nur modisch oder schick aussehen. Achten Sie lieber auf Nähte, Reißverschlüsse und Knöpfe, die auf irgendeine Weise Ihr Baby stören können. Wählen Sie eher Bodys, T-Shirts oder Strampler mit nickelfreien Druckknöpfe im Schritt und an den Schultern. Jegliche Knöpfe hinten sollten hier eigentlich ein Tabu sein. Denn diese sowie auch Kapuzen fühlen sich beim Liegen auf dem Rücken gar nicht gut an. Sie können nämlich die Ruhe und den Schlaf Ihres Babys beeinträchtigen.

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Funktionalität und Sicherheit

Babykleidung sollte ebenfalls praktisch sein. Das trifft vor allem beim Wickeln und Umziehen zu. Oberteile mit dem sogenannten amerikanischen Ausschnitt sowie auch Wickelbodys stehen diesbezüglich ganz oben auf der Liste. Diese lassen sich ganz einfach an- und ausziehen und Ihr Baby fühlt sich dadurch nicht gestresst. Beim Wechseln der Windel sind Sie mit den Wickelbodys ebenso sehr flexibel. Das gilt auch für Strampler, die im Schritt bis nach unten zu öffnen sind. Merken Sie sich bei der Funktionalität von Babykleidung noch: Babys mögen es nicht so gerne, auf den Bauch oder auf die Seite umgedreht zu werden.

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Ganz wichtiger Punkt ist noch die Sicherheit der Kleidungsstücke. Diese dürfen keine Kleinteile und Schnörkel wie Pailletten, Strassteine o. ä. enthalten. Das Baby könnte daran beißen oder ziehen und es besteht beim Verschlucken eine zu hohe Erstickungsgefahr.

Personalisierte Babykleidung als Geschenk

Babykleider haben noch eine andere, emotionale Seite. Sie lassen sich sehr kreativ selbst gestalten und personalisieren. Babybodys, Strampler oder andere Oberteile eignen sich dadurch perfekt als originelle Geschenkideen. Ganz gleich, ob zum Geburtstag, zur Taufe oder einfach so aus Liebe und Zuneigung können Sie dadurch immer eine Freude machen. Man kann zum Glück auch online durch nur wenige Klicks Babykleidung bedrucken lassen und dabei das Ganze selber gestalten. Pfiffige Schriftzüge, Fotos, Tierbilder oder andere Muster und Motive – vieles steht Ihnen zur Auswahl.

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Babykleidung richtig waschen

Dank modernen Waschmaschinen ist Wäsche waschen keine so aufwändige Aufgabe mehr. Man sollte einfach das passende Waschprogramm wählen und die Kleider richtig sortieren. Beim Waschen von Babykleidung geht es eigentlich genauso, nur mit etwas mehr Bedacht.

Schon vor dem ersten Tragen sollten Sie die Babykleidung mindestens ein Mal in der Waschmaschine bei 60 Grad waschen. Das passende Waschmittel dafür ist hypoallergen und phosphatfrei. Wählen Sie einfach ein hochwertiges, umweltfreundliches Produkt ohne gesundheitsschädliche Chemikalien und Stabilisatoren. Vermeiden Sie außerdem jegliche Weichspüler, denn diese sind schlecht für die Umwelt. Sie enthalten in den meisten Fällen auch bedenkliche Duftstoffe und Mikroplastik.

babykleidung richtig waschen

Seien Sie sorgfältig beim Kauf und Waschen der Babykleidung. Setzen Sie nur auf natürliche Textilien, die frei von Schadstoffen sind. Passen Sie auf optimale Ergonomie und perfekten Tragekomfort auf. Wählen Sie Funktionalität und Sicherheit anstatt trendige Outfits und bieten Sie Ihren Babys die Ruhe und das Wohlbefinden, die sie verdient haben.

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