Wenn aus dem Urlaub ein Albtraum wird – vor diesen Dingen sollte man sich schützen können

Liana Dahdouh / Juni 01 2017

Das ganze Jahr freut sich die komplette Familie auf den Jahresurlaub. Vier Wochen am Stück im Sommer sollen es sein. Sonne, Strand und Meer und am besten recht günstig und dennoch möglichst komfortabel. Die Anreise ist mit dem Auto geplant und natürlich mit Kind und Kegel. Schon weit im Vorfeld wird geplant, organisiert und schließlich gebucht.

Eine schöne Hotelanlage mitten im südlichen Herzen von Italien soll es sein und am liebsten gleich mit Verpflegung, also Halbpension oder sogar Vollpension, wenn der Preis stimmt. Es wird das ganze Jahr über eifrig gespart, um sich diesen einmaligen Jahresurlaub auch tatsächlich zu gönnen. Endlich vom Arbeitsstress entspannen können und dem Alltag entfliehen. Das Auto ist gescheckt, die Reifen sind gut, der Tank ist voll und der Motor läuft.

Die Reise in den Süden kann mit gepackten Koffern und Kind und Kegel an Bord losgehen. Doch schon zu Beginn der Reise kann einiges schief gehen, und bevor man überhaupt das Reiseziel erreicht hat, können etliche unvorhergesehene Dinge eintreten, die den Urlaub schnell vermiesen. Genau so kann auch vor Ort angekommen aus dem vermeintlichen Traumurlaub ein Albtraum werden, wenn nichts so ist, wie man sich vorgestellt hat. Eine gute Absicherung im Vorfeld kann hier sehr wichtig und von großem Vorteil sein.

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Das Auto streikt

Die Anreise mit dem Auto sollte bei weiten Strecken wirklich gut durchdacht sein. Handelt es sich um Strecken, die weit über 1.000 Kilometer Richtung Süden liegen, erst recht. Schon allein die Tatsache, dass die Temperaturen stetig steigen und die Hitze schon so manchem Auto tüchtig zu schaffen machen kann, sollte bedacht werden. Kühler und Kühlung des Autos müssen einwandfrei funktionieren und sollten auch daraufhin überprüft werden. Pausen und kleine Stopps einlegen können helfen, dass sich die Temperatur des Motors etwas regeneriert und zudem kann sich der Fahrer hierbei gleich einige Stunden ausruhen. Kommt es zum Aus des Autos und ein Weiterkommen ist nicht mehr möglich, sollte man sich im Vorfeld gut absichern und diverse Möglichkeiten des Rücktransports offen halten. Ein ausreichender ADAC-Schutz beispielsweise ist hier Gold wert. Auch der Antritt des Urlaubs ohne Auto ist je nach Absicherungsumfang durchaus weiterhin möglich.

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Flug fällt aus

Auch das kann vorkommen ist wohl für jeden Urlauber ein absoluter Albtraum. Handelt es sich um einen durch das Wetter bedingten Ausfall, spielen höhere Mächte eine Rolle, deren man grundsätzlich immer ausgeliefert ist und womit man eigentlich grundsätzlich immer rechnen muss. Die meisten Fluggesellschaften bieten hier genügend Ausgleichmöglichkeiten an, wobei es allerdings nicht immer zwingend der Fall ist. Besonders bei Zwischenstopps oder Zwischenlandungen mit Verbindungsflügen kann aus einem einfachen Flug zum Zielort eine Odyssee werden, die sich über etliche Stunden hinweg erstreckt und schon den ein oder anderen Urlaubstag verschluckt hat. Auch hier kann man sich entweder im Vorfeld absichern oder auch je nachdem die jeweilige Fluggesellschaft oder den jeweiligen Veranstalter der Reise in die Pflicht nehmen. In der Regel sind die jeweiligen Rechte und Pflichten von Fluggesellschaften und Reisenden in den Verträgen verankert und aufgelistet. Schadensersatzforderungen sowie Entschädigungen können hier durchaus in Betracht gezogen werden.

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Im Notfall gut abgesichert

Um sich vor großen und auch kleineren Problemen im Vorfeld gut zu schützen, ist es nicht verkehrt, sich dementsprechend abzusichern. Eine gute Möglichkeit bieten einige Versicherungen zum Beispiel über ein entsprechendes Kompakt-Reiseschutz-Paket an. So hat man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe gedeckelt und meistens kommt man dabei auch wesentlich günstiger davon, als bei Versicherungen, die nur im Einzelnen und auch nur für einzelne Tatbestände absichern. Wichtig ist hier das Kleingedruckte ausführlich zu lesen, in welchem Rahmen und zu welchen Bedingungen eine Absicherung gewährleistet wird.

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Das Hotel, eine einzige Baustelle

Endlich. Nach etlichen Stunden anstrengender Autofahrt dann das. Das vermeintlich moderne und komfortabel Hotel mit vier Sternen entpuppt sich als absolute Baustelle, die zu dem noch äußerst unsauber und unhygienisch ist. Die Zimmer sind eng und klein und erst recht nicht so wie ausgeschrieben und angekündigt. Das Bad, eine einzige Bruchbude mit Schimmel in der Dusche und verrosteten Armaturen. Die Betten durchgelegen und anstatt aufs Meer wie versprochen, fällt der Blick aus dem Fenster direkt auf eine Baustelle nebenan. Was nun? Sich bei der Hoteldirektion zu beschweren hilft oftmals, doch auch die angebotene Alternative kann ein Albtraum sein, wenn sie im gleichen Haus angeboten wird.

Auch hier gilt sich im Vorfeld gut abgesichert zu wissen und auf den Fall der Fälle vorbeireitet zu sein. Nicht jede Unterkunft ist auch exakt so, wie versprochen und nicht jeder Veranstalter steht auch schließlich zu seinem Wort. Rechtliche Absicherungen sind gut, helfen aber zunächst vor Ort nicht so schnell und greifen auch nicht immer sofort.

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