Das Geheimnis der Raumdüfte und ihre magische Wirkung auf uns

von Augustine Schneider
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So unsichtbar und doch so präsent – die Düfte. Sie begleiten uns ein Leben lang und bestimmen nicht selten unser Wohlbefinden. Ein einzelner Duft kann viele Geschichten erzählen und längst vergessene Emotionen hochbringen. Raumdüfte sind unter den wichtigsten in unserem Alltag, vor allem in der kühleren Jahreszeit. Wir suchen gerade immer öfter die Geborgenheit und Wärme unserer vier Wände. Beruhigt und entspannt genießen wir die vertraute Atmosphäre mit einem guten Buch und leckeren Kakao oder einfach vor dem Kamin mit unseren Liebsten zusammen. Duftkerzen oder -stäbchen sowie elektrische Diffuser und Aromalampen verstreuen dabei ihre wohlriechenden Düfte und verwöhnen die Seele.

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Was ist das Geheimnis der Raumdüfte?

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum ein bestimmter Duft Sie unbewusst glücklich oder doch traurig macht? Oder warum Sie sich plötzlich an ein Ereignis in Ihrer Vergangenheit erinnern? Ja, Düfte haben diese magische Kraft auf uns. Genauer gesagt auf das limbische System in unserem Gehirn. Durch die empfindlichen Nasennerven gelangt ein Aroma sekundenschnell an dieses Gehirnzentrum, das für unsere Langzeiterinnerungen und tiefe Emotionen zuständig ist. Die Reaktion ist momentan und völlig unbewusst.

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Bei Parfums und Raumdüften geht es sogar um vieles mehr. Das sind keine einfachen Aromen, sondern ganze Symphonien aus Duftnoten. Die richtige Duftkomposition macht es. Um einen harmonischen Duft zu kreieren, sind in der Regel drei Hauptteile nötig, die sogenannten Kopfnote, Herznote und Basisnote.

Das Erste, was unsere Nase wahrnimmt, ist die Kopfnote. Sie ist frisch und direkt, verflüchtigt sich aber in etwa einer halben Stunde. Es sind meistens Zitrus- oder Kräuterdüfte wie Bergamotte, Citronella, Grüne Minze oder Mandarine sowie Anis oder Eukalyptus. In Raumdüften sorgt die Kopfnote für eine gewisse Erfrischung und Fröhlichkeit und bereitet den Weg der Herznote. Diese entfaltet sich dann langsam und bleibt für eine längere Zeit bestehen, mindestens fünf bis sechs Stunden. Sie formt den eigentlichen Duftkörper und dient als einen perfekten Übergang zwischen Kopf- und Basisnote. Perfekt dafür sind blumige oder würzige Düfte wie Rosen, Lavendel, Zimt und Gewürznelke oder Muskatnuss und Ylang Ylang.

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Die ganze Duftkomposition wird im Endeffekt von ihrer Basisnote getragen. Das sind die erdigen, holzigen oder aber auch süßen Düfte wie Zedernholz, Patchouli, Sandelholz, Weihrauch, Ingwer oder Vanille. Sie geben dem Ganzen die nötige Balance und vollenden die Duftsymphonie auf eine stabile Art und Weise. Die Basisnote bestimmt den eigentlichen Charakter einer Duftkomposition und hat damit die längste und intensivste Wirkung auf uns.

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Worauf kommt es bei hochwertigen Raumdüften an?

Neben Duftkerzen, elektrischen Diffusern oder katalytischen Lampen sind noch Duftstäbchen eine gelungene Wahl, wenn es um Raumdüfte geht. Die wohlriechenden Accessoires sind zahlreich und vielseitig. Umso schwieriger fällt einem die richtige Entscheidung beim Kauf. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie hier nicht am falschen Ende sparen. Anstatt zu günstige Raumdüfte vom Discounter zu kaufen, sollten Sie lieber auf hochwertige Produkte setzen. Achten Sie bei Ihrer Wahl auf eine 100% Reinheit der ätherischen Öle. Künstliche Zusatzstoffe haben in Ihren Duftkerzen oder -stäbchen und Co. gar nichts verloren. Sie können nämlich eingeatmet werden und Ihre Gesundheit beeinträchtigen. Optimal sind vegane Produkte, die ohne jegliche Tierquälerei hergestellt sind und aus nachhaltigem Anbau stammen. Seien Sie verantwortungsvoll gegenüber Ihren Liebsten und sich selbst. Schonen Sie die Umwelt und genießen Sie Ihre wohltuenden Raumdüfte mit offenem Herzen und einem guten Gewissen.

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Augustine Schneider

Augustine ist eine offene und wissenshungrige Person, die ständig nach neuen Herausforderungen sucht. Sie hat ihren ersten Studienabschluss in Journalistik an der Uni Berlin erfolgreich absolviert. Ihr Interesse und Leidenschaft für digitale Medien und Kommunikation haben sie motiviert und sie hat ihr Masterstudium im Bereich Media, Interkulturelle Kommunikation und Journalistik wieder an der Freien Universität Berlin abgeschlossen. Ihre Praktika in London und Brighton haben ihren beruflichen Werdegang sowie ihre Weltanschauung noch mehr bereichert und erweitert. Die nachfolgenden Jahre hat sie sich dem kreativen Schreiben als freiberufliche Online-Autorin sowie der Arbeit als PR-Referentin gewidmet. Zum Glück hat sie den Weg zu unserer Freshideen-Redation gefunden und ist zurzeit ein wertvolles Mitglied in unserem motivierten Team. Ihre Freizeit verbringt sie gerne auf Reisen oder beim Wandern in den Bergen. Ihre kreative Seele schöpft dadurch immer wieder neue Inspiration und findet die nötige Portion innerer Ruhe und Freiheit.