Die Bartblume – Worauf sollten Sie bei ihrer Pflege achten?

Romilda Wilde / Oktober 03 2021

Die Bartblume ist eine beliebte Gartenpflanzen, denn sie ist äußerst dekorativ und zudem sehr pflegeleicht. Sie hat nur Ansprüche an Boden und Witterung und braucht im Frühling einen Rückschnitt. Die Pflanze macht eine gute Figur nicht nur im Blumenbeet, sondern auch im Topf. Was Sie über die Bartblume wissen sollten und welche Fehler müssen Sie bei deren Pflege vermeiden, erklären wir im Folgenden.

Die Bartblume hat wunderschöne blau leuchtende Blüten

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Allgemein über die Bartblume

Caryopteris x clandonensis ist eine Hybride aus der Pflanzengattung der Bartblumen (Caryopteris). Die Bartblume stammt aus Ostasien. Sie ist ein mehrjähriger Halbstrauch, der von Juli bis September Blütezeit hat. Manche Sorten von Caryopteris x clandonensis blühen dagegen auch im Oktober. Аufgrund der prachtvollen blauen Blüten gilt das Gehölz als eine sehr bienenfreundliche Pflanze. Die Insekten werden von dem angenehmen Duft angezogen, welche die Pflanze verströmt. Sie verliert ihr grau-grünes Laub im Winter und blüht im nächsten Sommer aufs Neue.

Die Bienen dienen der Bartblume als Bestäuber

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Bartblume – Ein Sonnenkind mit großen Ansprüchen an Standort und Boden

Die Bedürfnisse des Halbstrauches ähneln diesen des Lavendels. Bartblumen sind wärmeliebende Pflanzen. Aus diesem Grund ist der richtige Standort für sie warm, möglichst sonnig, trocken und windgeschützt. Ganz gut gedeihen sie also in der Nähe von einem Holzzaun oder in einem Steingarten. Ist der Standort zu nass oder zu schattig, dann kann eine ausbleibende Blüte die Folge sein.

Bartblumen mögen einen humosen, lockeren und schwach sauren Boden. Auch einen alkalischen Boden verträgt die Bartblume gut.  Bei Bedarf muss man den Boden mit Humus oder Sand aufbessern. In einem sauren Boden kann die Pflanze nicht gedeihen.

Der Frühling ist die beste Zeit zum Einpflanzen. Dann kann der Halbstrauch gut anwurzeln. Falls die Bartblume im Topf gepflanzt wird, muss unbedingt eine Drainageschicht gemacht werden. So vermeiden Sie die für die Pflanze so gefährliche Staunässe. Benutzen Sie Erde, die lange Zeit strukturstabil bleibt. Sie muss auch gute Durchlässigkeit aufweisen.

Staunässe mag das Gehölz überhaupt nicht, Trockenheit wird besser vertragen. Da die Bartblume in der Regel einen geringen Wasserbedarf hat, müssen Sie der Pflanze nur dann gießen, wenn das Substrat an der Oberfläche angetrocknet ist. Die Topfpflanzen müssen Sie dabei häufiger gießen als die Beetpflanzen.

Die Pflanze hat einen geringen Nährstoffbedarf, braucht aber trotzdem nach dem Rückschnitt im Frühjahr und vor dem Neuaustrieb etwas Kompost. Eine zu späte Düngung ist nicht gut für die Pflanze. Es ist also empfehlenswert, die Pflanze im Herbst nicht zu düngen, denn die Triebe werden dann nicht rechtzeitig verholzen. Infolgedessen kann sich die Pflanze nicht gut für den Winter vorbereiten und wird vom Frieren bedroht.

Für die Kübelpflanzen ist eine Startdüngung wichtig

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Ein Rückschnitt im Frühling ist erforderlich

Es ist ratsam, das Gehölz im Frühling zurückzuschneiden. Ende März ist die beste Zeit, das zu machen. Erfolgt der Rückschnitt zu spät, wird auch die Blütezeit auf später verschoben. Es ist sogar möglich, dass das Gehölz gar nicht mehr blüht. Der regelmäßige Rückschnitt gewährleistet dem Sommerblüher ein schönes Aussehen und reichliche Blüte. Der Grund: Die neuen Blüten werden nur an den Trieben gebildet, die in dem selben Jahr gewachsen sind. Es ist dabei wichtig, eine scharfe Schere zu benutzen, sonst könnten Sie die Äste quetschen. Kürzen Sie die Triebe etwa 2o cm ein.

Die Bartblumen haben einjährige Triebe

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Caryopteris überwintern

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen einige Tipps für die erfolgreiche Überwinterung dieser schönen Gartenpflanze geben. An dem richtigen Ort gepflanzt, gilt die Bartblume als winterhart. Es ist auch kein Problem, wenn die Pflanze stark am Stengel zurückfriert, da sie im nächsten Frühling wieder austreibt. Die Bartblume kann im Freien problemlos überwintern, wenn Sie der Pflanze etwas Hilfe leisten. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Sorten in ihren Bedürfnissen. Sorten mit bunten Blättern sind kälteempfindlicher, während solche mit grünem Laub Kälte besser überleben können. Herbstblätter oder Reisig rings um die Pflanze würden sehr dazu helfen, dass es der Pflanze wärmer wird.

Überwintern Sie auch die Topfpflanzen draußen, und zwar in einer Kiste mit Mulch. Wenn es notwendig ist, können Sie die oberirdischen Triebe mit einem Vlies vor Kälte schützen. Es ist wichtig, die Pflanze auch im Winter ab und zu zu gießen, damit der Boden nicht austrocknet.

Halten Sie die Kälte fern von den jungen Pflanzen

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